Wie muss ein
"Kompetenz-zentrum Kinderwunsch" gestaltet sein?

Für die Konzeption eines "Kompetenzzentrums Kinderwunsch" erforschen wir die Bedarfe von Fachkräften und Expert*innen, die sich direkt und indirekt mit dem Thema "(un-)erfüllter Kinderwunsch" auseinandersetzen. Dadurch stellen wir sicher, dass individuelle und unterschiedliche Themen der Akteure rund um den Bereich "(un-)erfüllter Kinderwunsch" berücksichtigt werden. 


Wir wenden bei unserer Forschung das sogenannte "Mixed-Methods-Design" an. 
Das bedeutet konkret: Wir führen sowohl qualitative (Diskussionsrunden und Expert*inneninterviews) als auch quantitative Forschung (Befragung mit Fragebögen) durch. Durch diesen Ansatz fließen möglichst viele Blickwinkel und Meinungen in das Konzept von KompKi mit ein.


Unsere zentrale Forschungsfrage lautet:

 

"Wie muss ein Konzept für ein bundesweit anerkanntes KompKi gestaltet sein, um sich für alle Beteiligten (Frauen, Männer, Paare, Kinder, Spenderpersonen, Fachkräfte, Interessierte) als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen und Anliegen rund um das Thema "(un-)erfüllter Kinderwunsch"  zu etablieren?" 

Qualitative Forschung

Round-Table-Gespräche 

In regelmäßigen moderierten Diskussionsrunden, sogenannte Round-Table-Gespräche, wollen wir neue Perspektiven auf das Thema "(un-)erfüllter Kinderwunsch" gewinnen und den Teilnehmenden die Möglichkeit für Austausch zu aktuellen Frage-, Problemstellungen und Bedarfen bieten. Zudem sollen diese Treffen dazu dienen, beteiligte Fachkräfte untereinander zu vernetzen und neue Blickwinkel auf das Thema "(un-)erfüllter Kinderwunsch" zu gewinnen. 

Wir führen zwei verschiedene Arten von Round-Table-Gesprächen durch:

  • treffen mit einer festen Gruppe an Expert*innen aus dem Bereich des "(un-)erfüllten Kinderwunschs"
  • themenbezogene Round-Table-Gespräche mit Fachkräften aus unterschiedlichen Disziplinen und einer breiten Fachexpertise


Die Round-Table-Gespräche sind im Mai 2022 gestartet.

Quantitative Forschung

Befragungen

Durch Online-Befragungen wollen wir einen Überblick über das vorhandene Wissen, die Haltungen und Bedarfe zu den Themen "(un-)erfüllter Kinderwunsch" und "Reproduktionsmedizin" ermitteln. Befragt werden Fachkräfte und Expert*innen aus den medizinischen (z.B. Gynäkologie, Urologie, Reproduktionsmedizin, Geburtshilfe, Pädiatrie) und sozialen Berufsgruppen (z.B. psychosoziale und Familien-Beratung, Frühförderung, Pädagogik). Die Erkenntnisse tragen zu einem ganzheitlichen Konzept für das "Kompetenzzentrum Kinderwunsch" bei.


Hier laden wir herzlich alle Fachkräfte zur Teilnahme ein. Die erste Befragung startet voraussichtlich im September 2022. Der Link wird hier bekannt gegeben, sobald die Befragung startet.